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02.07.2019 08:43 Alter: 81 days
Kategorie: Geografie, Geschichte, Klassenfahrten, Sport

Alpinprojekt der 5bn


Heiß, anstrengend – aber dennoch cool, so würden die meisten unsere Projekttage beschreiben. Die ganze vorletzte Schulwoche (24. - 28. Juni 2019) beschäftigten wir uns mit den verschiedensten Aspekten der Glaziologie, unter anderem mit Höhenmedizin, Sicherheit am Gletscher, Orientierungstraining mit Kompass und unterschiedlichen Kartendarstellungsformen. Zusätzlich haben wir auch noch die Grundlagen der langsam aussterbenden Sprache Rätoromanisch kennengelernt.

Natürlich haben wir dann das Gelernte gleich in die Praxis umgesetzt. Am Mittwoch, den 26. Juni, um halb 10 startete unsere dreitägige Exkursion zum Thema Gletscher, Alpen und Orientierung. Mit Bus und Bahn fuhren wir zuerst auf die Bieler Höhe, von dort aus wanderten wir in etwa zwei Stunden auf die Wiesbadener Hütte. Dort angekommen erkundeten wir unsere Umgebung und ließen den Tag mit einem entspannten, gemeinsamen Abend ausklingen.

Am nächsten Tag ging es für uns schon sehr früh, um 6 Uhr morgens, wieder los. Gemeinsam mit unserem Bergführer Johnny überquerten wir mit Klettergurt am Seil den Vermunt Gletscher als „längste Seilschaft Vorarlbergs“, überquerten die Grenze am Vermuntpass und wanderten weiter in das kleine rätoromanische Dörfchen Guarda.

Danach brachte uns ein Bus ins Sportcamp Landeck, wo wir alle zusammen grillten und ein Fazit unserer bisherigen Projektwoche zogen. Für den nächsten Tag wäre eigentlich eine Rafting-Tour auf dem Programm gestanden. Doch wegen der aufgrund der Schneeschmelze Hochwasser führenden Flüsse fiel dieser Programmpunkt buchstäblich ins Wasser. Stattdessen ging es für uns zu einem Badesee, an dem wir einen entspannten, erfrischenden Abschluss feierten. Schlussendlich kehrten wir mit Blasen und Muskelkater, aber mit vielen coolen Erinnerungen  und einem Lächeln auf dem Gesicht nach Hause.(Leonie Schwarzmann, Saskia Wilflingseder & Co, 5bn).